Hello comic friends,
quite some time has past since my last post about a normal comic issue. But the vacation of a friend of mine in an English-speaking foreign country provided me with "fresh" stuff. Action Comics #13 is again, like #9 a standalone story. Only the twist on the last page connects the story to the main plot of Morrison. I will really miss him on this title when he quits writing after the 17th issue.
I really liked the introduction of Jor-El imprisoning Doctor Xa-Du. It's dark, cruel and a historic incident because it's the first time someone has been locked up in the phantom zone. In the first place the story develops into a classic plot of an unconsciousness Superman trapped in the phantom zone without a possibility to break free. With the help of the Phantom Strange, who is trapped in the zone too, and his dog Krypto Superman success to break free. After Superman has rescued Krypto from the Phantom Zone too, Dr. Xa-Du enlist into the group of superman-enemy and the bow to the main plot is laid out. The implied Halloween theme doesn't work a second an is really annoying. The book would have worked fine without this, too.
The drawing and coloring is wonderful and a welcome change to Rags Morales "normal" art. Travel Foreman works really good on this title and I liked him as well as in the Animal Man books. His clear, edgy and thin lines are great on Superman and i would welcome him to take over a superman title.
The introduction of Krypto, a character i never really liked and which was in my opinion at all ways a little cheesy, was great. In this form of expression and without the damn cape (a dog with a cape..?) he put down this dusty "Superman-Family" heritage and stepped into the future. I hope Krypto will become more of a serious character than a cute Superman sidekick with fur.
The backup story is not worth to be mentioned here any further. Please DC, stop to spend your money on this crap at the end and invest it in the main-plot or put down the price for the issue.
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Samstag, 12. Januar 2013
Donnerstag, 16. August 2012
Panel der Woche #8 / Panel of the week #8
For the english version, please scroll down.
Hallo Comicfreunde,
heute habe ich ein Panel der Woche aus einem ganz besonderen Comic. Es stammt aus "All-Star Superman" von Grant Morrison und dem überragenden Frank Quitely. Wenn diese beiden Künstler zusammen kommen erschaffen sie stehts ein Gesamtwerk, das mehr als die Summe ihrer Teile ist. "All-Star Superman" ist eine der besten Superman Geschichten und ist jetzt schon ein zweifach mit dem Eisner-Award ausgezeichneter Klassiker der Comic Literatur. Wer jedoch oft nicht beachtet wird ist der digitale Künstler in diesem Werk: Jamie Grant. Er hat die Geschichte mit moderner Mitteln in Farbe getaucht und gibt dem Gesamtwerk den finalen "Big Picture" Schliff.
Das Panel der Woche zeigt Lex Luthor. Seine Angst, dass Superman ihn überleben könnte treibt ihn schlussendlich dazu einen wirksamen Plan Superman zu töten in die Tat umzusetzen. In diesem Panel offenbart Luthor sein Vorhaben und es ist der Beginn einer Odyssee über die zwölf großen Taten von Superman vor seinem Tod. Es gibt sehr viele tolle Panels in diesem Comic, doch ich habe das hier genommen, weil es noch nicht viel verrät und Luthor genial dargestellt ist. Nie hat mir Lex besser gefallen.
// English version
Hello comic friends,
Today the panel of the week comes from a very special comic. It's from "All-Star Superman" by Grant Morrison and the superior Frank Quitely. When those two artists come together, you can be sure that they produce a ingeniuse peace of art. "All-Star Superman" is one of the best Superman stories, and is a twice Eisner Award winning classic of comic literature. Who is not often considered is the digital artist in this work: Jamie Grant. He has plunged the story with modern means in color and gives the complete work the final "big picture" cut.
The panel of the week shows Lex Luthor. His fear that Superman could outlive him drives Lex to put his final plan to kill Superman into action. This panel is the revelation of Luthors plan and it is the beginning of an odyssey through the twelve great doings before Superman's death. There are many great panels in this comic, but I have taken this one, because it doesn't reveal a lot and the presentation of Luthor is perfect. The best Lex Luthor i've read.
Hallo Comicfreunde,
heute habe ich ein Panel der Woche aus einem ganz besonderen Comic. Es stammt aus "All-Star Superman" von Grant Morrison und dem überragenden Frank Quitely. Wenn diese beiden Künstler zusammen kommen erschaffen sie stehts ein Gesamtwerk, das mehr als die Summe ihrer Teile ist. "All-Star Superman" ist eine der besten Superman Geschichten und ist jetzt schon ein zweifach mit dem Eisner-Award ausgezeichneter Klassiker der Comic Literatur. Wer jedoch oft nicht beachtet wird ist der digitale Künstler in diesem Werk: Jamie Grant. Er hat die Geschichte mit moderner Mitteln in Farbe getaucht und gibt dem Gesamtwerk den finalen "Big Picture" Schliff.
Das Panel der Woche zeigt Lex Luthor. Seine Angst, dass Superman ihn überleben könnte treibt ihn schlussendlich dazu einen wirksamen Plan Superman zu töten in die Tat umzusetzen. In diesem Panel offenbart Luthor sein Vorhaben und es ist der Beginn einer Odyssee über die zwölf großen Taten von Superman vor seinem Tod. Es gibt sehr viele tolle Panels in diesem Comic, doch ich habe das hier genommen, weil es noch nicht viel verrät und Luthor genial dargestellt ist. Nie hat mir Lex besser gefallen.
// English version
Hello comic friends,
Today the panel of the week comes from a very special comic. It's from "All-Star Superman" by Grant Morrison and the superior Frank Quitely. When those two artists come together, you can be sure that they produce a ingeniuse peace of art. "All-Star Superman" is one of the best Superman stories, and is a twice Eisner Award winning classic of comic literature. Who is not often considered is the digital artist in this work: Jamie Grant. He has plunged the story with modern means in color and gives the complete work the final "big picture" cut.
The panel of the week shows Lex Luthor. His fear that Superman could outlive him drives Lex to put his final plan to kill Superman into action. This panel is the revelation of Luthors plan and it is the beginning of an odyssey through the twelve great doings before Superman's death. There are many great panels in this comic, but I have taken this one, because it doesn't reveal a lot and the presentation of Luthor is perfect. The best Lex Luthor i've read.
Dienstag, 31. Juli 2012
Die Welt braucht einen "guten" Superman...
Hallo Comicfreunde,
kurz notiert: hier ein kurzer Artikel von Comicvine, der das Thema behandelt: "The Difficulties of Making Superman Cool" Meine Antwort ist darauf: Superman hat ein riesiges Potential wirklich "cool" bzw. ein sehr interessanter Charakter zu sein. Die angesprochenen Punkte stimmen meiner Meinung nach durch die Bank und es ist schade, dass DC diese Fehler bisher nicht erkannt und behoben hat.
Oftmals wird gesagt, dass ein guter Charakter einen perfekten Gegenspieler braucht um Stoff für eine gute Story zu bieten. Superman ist sehr mächtig, aber auch nicht übermächtig. Man braucht einfach Gegner, die sich mit ihm messen können und auf einem ganz anderen kosmischen Level ihre Pläne schmieden. Superman sollte viel mehr an der Peripherie der Menscheit agieren und die ultimativen Gefahren von Außen abwehren, statt Katzen von Bäumen zu retten. Ein Mensch wächst mit seinen Aufgaben sagt man; ich wette das gilt auch für Aliens vom Planeten Krypton.
kurz notiert: hier ein kurzer Artikel von Comicvine, der das Thema behandelt: "The Difficulties of Making Superman Cool" Meine Antwort ist darauf: Superman hat ein riesiges Potential wirklich "cool" bzw. ein sehr interessanter Charakter zu sein. Die angesprochenen Punkte stimmen meiner Meinung nach durch die Bank und es ist schade, dass DC diese Fehler bisher nicht erkannt und behoben hat. Oftmals wird gesagt, dass ein guter Charakter einen perfekten Gegenspieler braucht um Stoff für eine gute Story zu bieten. Superman ist sehr mächtig, aber auch nicht übermächtig. Man braucht einfach Gegner, die sich mit ihm messen können und auf einem ganz anderen kosmischen Level ihre Pläne schmieden. Superman sollte viel mehr an der Peripherie der Menscheit agieren und die ultimativen Gefahren von Außen abwehren, statt Katzen von Bäumen zu retten. Ein Mensch wächst mit seinen Aufgaben sagt man; ich wette das gilt auch für Aliens vom Planeten Krypton.
Samstag, 28. Juli 2012
Panel der Woche #5
Hallo Comicfreunde,
diese Woche habe ich unter den gekauften Serien leider kein Panel der Woche gefunden. Folglich habe ich mein Bücherregal etwas durchstöbert und bin auf das gute alte "The Man Of Steel" von John Byrne gestoßen. Nach den riesigen Veränderungen, die "Crisis On Infinite Earth" ins DC Universum gebracht hat, wurde Superman von Byrne rebootet und legte für fast 20 Jahren den Ursprung von Superman fest.
Für mich als ein "Frischling" in der Comicwelt und eher vertraut mit den aktuellen Storyarcs, war "The Man Of Steel" eine sehr unterhaltsame Zeitreise. Im Kontext vom Reboot des kompletten DC Universums mit "New 52" ist es umso interessanter wie sich Charaktere und das Medium Comics über Jahrzehnte entwickelt.
Das Panel, das ich rausgesucht habe hat den wunderbar sympathischen und humorvollen Superman eingefangen. Es ist die Leichtigkeit und die leichte Arroganz von Superman mit der er sich der Verbrecher annimmt, die mich hier überzeugt. Ich liebe es wenn Superman ernst dargestellt wird, er die Welt im großen Rahmen betrachtet und der Alien-Charakter von Superman herausgearbeitet wird. Die Byrne Interpretation stellt ihn viel eher als ein Held dar und ist viel verbundener mit den Menschen und nicht so "abgehoben" wie heutzutage.
diese Woche habe ich unter den gekauften Serien leider kein Panel der Woche gefunden. Folglich habe ich mein Bücherregal etwas durchstöbert und bin auf das gute alte "The Man Of Steel" von John Byrne gestoßen. Nach den riesigen Veränderungen, die "Crisis On Infinite Earth" ins DC Universum gebracht hat, wurde Superman von Byrne rebootet und legte für fast 20 Jahren den Ursprung von Superman fest.
Für mich als ein "Frischling" in der Comicwelt und eher vertraut mit den aktuellen Storyarcs, war "The Man Of Steel" eine sehr unterhaltsame Zeitreise. Im Kontext vom Reboot des kompletten DC Universums mit "New 52" ist es umso interessanter wie sich Charaktere und das Medium Comics über Jahrzehnte entwickelt.
Das Panel, das ich rausgesucht habe hat den wunderbar sympathischen und humorvollen Superman eingefangen. Es ist die Leichtigkeit und die leichte Arroganz von Superman mit der er sich der Verbrecher annimmt, die mich hier überzeugt. Ich liebe es wenn Superman ernst dargestellt wird, er die Welt im großen Rahmen betrachtet und der Alien-Charakter von Superman herausgearbeitet wird. Die Byrne Interpretation stellt ihn viel eher als ein Held dar und ist viel verbundener mit den Menschen und nicht so "abgehoben" wie heutzutage.
Sonntag, 22. Juli 2012
Justice League #11
Hallo Comicfreunde,
als ich diesen Mittwoch Abend Justice League #11 aus der Hand gelegt habe, war ich wirklich schlecht gelaunt und enttäuscht. Bis heute hat sich das aber ein wenig gelegt. Natürlich wollte man wissen wie es auf dem Satelliten weitergeht nachdem Graves die Justice League in wenigen Sekunden außer Gefecht gesetzt hat, doch dass er auch so schnell wie er gekommen war auch schon wieder verschwindet war schwach geschrieben. Dass Batman als Einziger die mentale Stärke hat den Geistern zu widerstehen fand ich sehr bezeichnend für den Leidensfähigsten der Gruppe, doch wie er auf Seite zwei mittels eines einsamen Batarang die Schockstarre der anderen Mitglieder der Justice League löste, fand ich lächerlich. Hier hätte man etwas mehr Dramatik einarbeiten und sich mehr Zeit nehmen müssen.
Graves geht danach weiter seinem Plan nach die Justice League zu zerstören. Er sät bei der Schwester von Steve Trevor den Samen der Angst aus, der kurz danach Wonder Woman dazu bringen wird die Hand gegen Green Lantern zu erheben. Wonder Woman fühlt sich verantwortlich für die gefährliche Situation in der Steve sich derzeit befindet und will Graves Kopf. Dies führt natürlich zu einem Konflikt zwischen ihr und den anderen Mitglieder der Liga. Obwohl Batman, der die Situation und die Gefühlslage von Diana richtig einschätzt, auf dem besten Wege ist Wonder Woman zu einem überlegten Handeln zu bewegen, eskaliert die Situation durch die Sturheit von Hal. Hier kommt mein größter Kritikpunkt an dieser Ausgabe. Die Motivationen der einzelnen Charaktere sind nachvollziehbar, doch in einen Actionwust eingebettet verebbt die Spannung und reduzierte die Szene auf einen uninspirierten Kampf, der sich furchtbar abrupt in Wohlgefallen auflöst. Es ist klar, dass der Konflikt innerhalb der Liga und deren Zuschaustellung in den Medien von Graves so geplant ist und zu seinem umfangreichen Racheplan gehört, doch hätte man das ganze deutlich subtiler und schöner darstellen können wie es hier erfolgt ist. Lees Perspektiven und Zeichnungen sind wieder besser geworden, doch trösten sie nicht über die oben genannten Kritikpunkte hinweg. Im übrigen finde ich die 90er Fönfrisur von Diana wunderbar. Sie hat was sehr emanzipiertes und ist dadurch ein einfaches Mittel zur unterbewussten Charakterbildung. Wieso Lee und Johns sich eine Doppelseite genommen haben um den ersten Schlag zwischen Diana und Hal darzustellen konnte ich bisher nicht ergründen. Ich verstehe, dass es wichtig ist zu zeigen, dass hier ein Wendepunkt in ihrem Verhältnis zueinander ist, doch dadurch, dass es wenige Seiten später wieder ambulant begradigt wird, ist es verschenkter Platz, der garantiert interessanter genutzt hätte können. In die gleiche Kategorie gehört auch der Tritt den Wonder Woman Superman verpasst. Wir alle wissen, das Diana nicht ohne ist und gut austeilen kann, aber es so seitenfüllend zu erzählen, sieht zwar wirklich gut aus, ist aber ein flüchtiges Vergnügen.
Es folgt die schnelle Aufklärung in Graves Schreiberstübchen und die Liga findet den entscheidenden Hinweis, dass ihr neuer Gegner seine tote Familie am Mount Sumeru gesucht hat. Dort angekommen kann nur Cyborg den Eingang zu den Tempelanlagen im Tal der Seelen entdecken. Ich finde die Erörterung, dass Cyborg zwischen dem Leben und dem Tod steht sehr interessant und es bietet viel Potential für gute Geschichten. Cyborg entwickelt sich immer mehr zu einem lesenwerten Charakter und er sammelt immer weiter meine Sympathiepunkte. Generell ist die Szene in der Tempelanlage sehr gut. Es ist eine aufgeteilte Doppelseite, die die Verluste der Justice League in Geisterform darstellen. Diese Konfrontation mit den Toten berührt alle Mitglieder und das Auftauchen von Steves Geist ist ein guter Cliffhanger. Wenn man mehr Zeit und Mühe in stimmungsvolle Szenen wie hier, oder in die investigative Szene in Graves Haus legen würde, wäre der Comic deutlich lesenswerter und würde sich abheben von den ganzen Teamprügel-Comics. In der Justice League sind tolle Charaktere, die eine solch oberflächliche Behandlung nicht wirklich verdienen. Aber gerade hier müssen die Figuren interessant und lesenswert rüberkommen, denn so werden Leser auch auf andere Serien aufmerksam und DC könnte über dieses Team gute Werbung verbreiten.
Falls Justice League sich nicht verbessert, werde ich wohl nicht mehr lange bei dieser Serie bleiben. Mit 3,99$ ist sie einfach zu teuer um nur mittelmäßig zu sein. Da kann leider auch nicht der immer spannender werdende Shazam! Bonus helfen.
als ich diesen Mittwoch Abend Justice League #11 aus der Hand gelegt habe, war ich wirklich schlecht gelaunt und enttäuscht. Bis heute hat sich das aber ein wenig gelegt. Natürlich wollte man wissen wie es auf dem Satelliten weitergeht nachdem Graves die Justice League in wenigen Sekunden außer Gefecht gesetzt hat, doch dass er auch so schnell wie er gekommen war auch schon wieder verschwindet war schwach geschrieben. Dass Batman als Einziger die mentale Stärke hat den Geistern zu widerstehen fand ich sehr bezeichnend für den Leidensfähigsten der Gruppe, doch wie er auf Seite zwei mittels eines einsamen Batarang die Schockstarre der anderen Mitglieder der Justice League löste, fand ich lächerlich. Hier hätte man etwas mehr Dramatik einarbeiten und sich mehr Zeit nehmen müssen.
Graves geht danach weiter seinem Plan nach die Justice League zu zerstören. Er sät bei der Schwester von Steve Trevor den Samen der Angst aus, der kurz danach Wonder Woman dazu bringen wird die Hand gegen Green Lantern zu erheben. Wonder Woman fühlt sich verantwortlich für die gefährliche Situation in der Steve sich derzeit befindet und will Graves Kopf. Dies führt natürlich zu einem Konflikt zwischen ihr und den anderen Mitglieder der Liga. Obwohl Batman, der die Situation und die Gefühlslage von Diana richtig einschätzt, auf dem besten Wege ist Wonder Woman zu einem überlegten Handeln zu bewegen, eskaliert die Situation durch die Sturheit von Hal. Hier kommt mein größter Kritikpunkt an dieser Ausgabe. Die Motivationen der einzelnen Charaktere sind nachvollziehbar, doch in einen Actionwust eingebettet verebbt die Spannung und reduzierte die Szene auf einen uninspirierten Kampf, der sich furchtbar abrupt in Wohlgefallen auflöst. Es ist klar, dass der Konflikt innerhalb der Liga und deren Zuschaustellung in den Medien von Graves so geplant ist und zu seinem umfangreichen Racheplan gehört, doch hätte man das ganze deutlich subtiler und schöner darstellen können wie es hier erfolgt ist. Lees Perspektiven und Zeichnungen sind wieder besser geworden, doch trösten sie nicht über die oben genannten Kritikpunkte hinweg. Im übrigen finde ich die 90er Fönfrisur von Diana wunderbar. Sie hat was sehr emanzipiertes und ist dadurch ein einfaches Mittel zur unterbewussten Charakterbildung. Wieso Lee und Johns sich eine Doppelseite genommen haben um den ersten Schlag zwischen Diana und Hal darzustellen konnte ich bisher nicht ergründen. Ich verstehe, dass es wichtig ist zu zeigen, dass hier ein Wendepunkt in ihrem Verhältnis zueinander ist, doch dadurch, dass es wenige Seiten später wieder ambulant begradigt wird, ist es verschenkter Platz, der garantiert interessanter genutzt hätte können. In die gleiche Kategorie gehört auch der Tritt den Wonder Woman Superman verpasst. Wir alle wissen, das Diana nicht ohne ist und gut austeilen kann, aber es so seitenfüllend zu erzählen, sieht zwar wirklich gut aus, ist aber ein flüchtiges Vergnügen.Es folgt die schnelle Aufklärung in Graves Schreiberstübchen und die Liga findet den entscheidenden Hinweis, dass ihr neuer Gegner seine tote Familie am Mount Sumeru gesucht hat. Dort angekommen kann nur Cyborg den Eingang zu den Tempelanlagen im Tal der Seelen entdecken. Ich finde die Erörterung, dass Cyborg zwischen dem Leben und dem Tod steht sehr interessant und es bietet viel Potential für gute Geschichten. Cyborg entwickelt sich immer mehr zu einem lesenwerten Charakter und er sammelt immer weiter meine Sympathiepunkte. Generell ist die Szene in der Tempelanlage sehr gut. Es ist eine aufgeteilte Doppelseite, die die Verluste der Justice League in Geisterform darstellen. Diese Konfrontation mit den Toten berührt alle Mitglieder und das Auftauchen von Steves Geist ist ein guter Cliffhanger. Wenn man mehr Zeit und Mühe in stimmungsvolle Szenen wie hier, oder in die investigative Szene in Graves Haus legen würde, wäre der Comic deutlich lesenswerter und würde sich abheben von den ganzen Teamprügel-Comics. In der Justice League sind tolle Charaktere, die eine solch oberflächliche Behandlung nicht wirklich verdienen. Aber gerade hier müssen die Figuren interessant und lesenswert rüberkommen, denn so werden Leser auch auf andere Serien aufmerksam und DC könnte über dieses Team gute Werbung verbreiten.
Falls Justice League sich nicht verbessert, werde ich wohl nicht mehr lange bei dieser Serie bleiben. Mit 3,99$ ist sie einfach zu teuer um nur mittelmäßig zu sein. Da kann leider auch nicht der immer spannender werdende Shazam! Bonus helfen.
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Man of Steel: Teaser Trailer
Hallo Comicfreunde,
kurz notiert: im Rahmen der Premiere von "The Dark Knight Rises" ist jetzt auch der erste Teaser Trailer für "Man of Steel" erschienen. Bisher bestätigt er meine Meinung, dass dieser Superman-Film einen ähnlich ernsteren Touch haben wird, wie die Nolan Batman-Trilogie. Das lässt hoffen, dass wir einen sehr ansprechend Film im Sommer nächsten Jahres sehen werden. Abwarten und Tee trinken heißt es nun...
Teaser Trailer "Man of Steel"
kurz notiert: im Rahmen der Premiere von "The Dark Knight Rises" ist jetzt auch der erste Teaser Trailer für "Man of Steel" erschienen. Bisher bestätigt er meine Meinung, dass dieser Superman-Film einen ähnlich ernsteren Touch haben wird, wie die Nolan Batman-Trilogie. Das lässt hoffen, dass wir einen sehr ansprechend Film im Sommer nächsten Jahres sehen werden. Abwarten und Tee trinken heißt es nun...
Teaser Trailer "Man of Steel"
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Sonntag, 24. Juni 2012
Superman: Der Krieg der Supermen Teil 2
Hallo Comicfreunde,
heute geht es weiter mit "Superman: Der Krieg der Supermen". Ich kann euch jetzt schon sagen, dass wir Höhen und Tiefen in diesem zweiten Teil haben und ich an vielen Stellen "not amused" war. Die Defizite erstrecken sich von schlechter Schreibe über grauenhafte Übersetzung bis zu unansehnlichen Zeichnungen. Aber genug des vorzeitigen Kritik.
Teil 1 endete mit der Zerstörung Kryptons. Die erste Szene zeigt wie Lois Lane die schreckliche Nachricht im Daily Planet verbreitet. Dabei wird sie von ihrer Schwester Lucy, die als Superwoman für General Lane arbeitet, entführt. Hier kommen wir schon zu der schrecklichen Übersetzung. Auf der dritten Seite schreit Lucy ihre Schwester an nicht den Namen ihres "Papis" in den Mund zu nehmen. In diesem Kontext ist das Wort "Papi" einfach lächerlich. Auch wenn ich das Original nicht kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Autor diese kindhafte Bezeichnung des Vaters beabsichtigt hatte. Auch im Deutschen wäre ein "Dads Namen" oder ein einfaches "Vaters Namen" absolut legitim und würde die Situation um einiges ernster nehmen. Vielleicht ist es ein wenig pingelig die Szene wegen eines einzigen Wortes so zu kritisieren, doch gerade bei einem Comic muss jeder Satz und jedes Wort seine Berechtigung und seinen Sinn haben, um der Geschichte zu dienen und entsprechend das zu transportieren was sich der Autor gedacht hatte.
Es folgt ein Schwenk zu den Trümmern Kryptons, in denen Superman die vor Wut rasende Supergirl verfolgt. Unterhalb der Oberfläche des Mondes Callisto kann Superman Supergirl endlich zur Rede stellen. Obwohl die allgemeine Gefühlslage von Kara klar ist, wird es nicht adäquat dargestellt. Unwissend hatte sie den Selbstmordattentäter Reacton nach New Krypton gebracht und somit den Untergang des neuen Planeten besiegelt. Ich kann mir einfach nicht helfen, doch sind die Zeichnungen für eine extrem emotionale Szene nicht düster genug, teilweise extrem "cheesy" und zu zweidimensional. Das Bild unten, das ich rausgesucht habe, verdeutlicht meine Kritikpunkte. Doch das Schlimmste ist, dass Eduardo Pansica sehr wohl in der Lage ist gute Zeichnungen abzuliefern, wie das rechte Bild von Kara beweist.

Auf der Erde macht sich die Gruppe um den Guardian derweil bereit den Mount Rushmore zu stürmen um die Nichte von Steel zu befreien, die weitere Informationen über General Lanes Pläne hat. In der Operationsbasis von Projekt 7734 folgen unkluge und plakativ dumme Zeilen von General Lane, die man nur in einem B-Movie dem Bösewicht in den Mund legen würde. Bei solch uninspirierten, ich muss es leider sagen, Scheiß, möchte man einfach die Seite rausreißen und aus dem Comic entfernen. Hier hatte der Autor einfach keine Ideen mehr und wusste sich nicht anders zu helfen als in der großen Kiste mit der Aufschrift "Sprüche von wirklich bösen Typen" zu wühlen. Die folgende lange und letzte Szene für die zweite Ausgabe ist doch die Interessanteste. Die kryptonische Armee hat die Mars-Basis der Menschen erreicht und es wird ein blutiger Kampf zwischen den Parteien geführt. Hier ist der cineastische Aufbau der Panels auf drei verschiedene Standorte, Schlachtfeld, Kommandozentrale von Zod und dem Mount Rushmore gut eingesetzt um die Gleichzeitigkeit der Geschehnisse zu verdeutlichen. Kal-El und Kara sind inmitten der Schlacht und versuchen die Verluste auf beiden Seiten so niedrig wie möglich zu halten und kämpfen nicht-letal gegen beide Parteien.
Währenddessen wird eine zweite Angriffsstreitmacht der Kryptonier zur Erde entsandt um die Abwesenheit von Superman auszunutzen. Doch General Lane hat weitsichtig vorgesorgt und durch die Erpressung von Lex Luthor eine ultimative Waffe gegen die Kryptonier bauen lassen. Luthor schießt eine Rakete in die Sonne, die sie in eine ältere rote Sonne verwandelt und den angreifenden Kryptoniern die Kräfte nimmt. Die Rakete wurde aus der Technik der Zeitbecken und der Technologie des Kadaver des falschen Gott Rao zusammengebaut. Die zweite Ausgabe endet mit einer seitenfüllenden Darstellung von Superman und Kara im Weltraum, die kurz vor dem Ersticken sind.
Im dritten Teil geht es am Mount Rushmore weiter. Dort hat die kleine Gruppe aus Superhelden Natasha befreit und sie laden die Daten ins Internet hoch um die Machenschaften von General Lane der Welt offenzulegen. Zu diesem Zeitpunkt hat Flamebird eine Vision der aktuellen Geschehnisse am Mars und erkennt die tödliche Lage in der sich die Kryptonier befinden. Nightwing und Flamebird machen sich auf um die Sonne wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zu verwandeln. Dabei wird Chris, von dem Metawesen Nightwing zurückgehalten und in die Phantomzone gezogen. Alleine fliegt nun Flamebird in die modifizierten Überreste von Rao und opfert sich um die Kryptonier zu retten. Diese fünf Seiten sind wirklich sehenswert und toll coloriert. Die Sequenz in der Thara Rao zerstört ist gut abgestimmt und funktioniert tadellos. Wirklich schön ist es, dass man sich den Platz genommen hat um das Ergebnis, die gelbe Sonne, fast seitenfüllend darzustellen. Es folgt der Schwenk zu Superman und Supergirl, die inmitten der kryptonischen Angriffsstreitmacht ihre Kräfte wiedererlangen und feststellen müssen, dass alle Anderen um sie herum tot sind. Offensichtlich haben die schon lange entwickelten Kräfte von Kal-El und Kara ihnen das Leben gerettet. Zu diesem Zeitpunkt machen sich die letzten Überlebenden von Zods Armee auf den Weg zur Erde. Dort entbrennen weltweit blutige Kämpfe, die viele Opfer auf beiden Seiten fordern. Die Szene ist durch eine panelweise Betrachtung der einzelnen Schlachtfelder,gut umgesetzt. Es unterstützt den epischen Ansatz der Geschichte und bindet viele verschiedene Aspekte (Schauplätz und Charaktere) des DC-Universums ein. Es endet mit der Auseinandersetzung zwischen Kara und Ursa vor dem Weißen Haus. Hier haben wir auch das coolste Panel von Supergirl. Die gleiche ernste und gekonnte Darstellung von ihr hätte ich mir über die komplette Miniserie gewünscht.
heute geht es weiter mit "Superman: Der Krieg der Supermen". Ich kann euch jetzt schon sagen, dass wir Höhen und Tiefen in diesem zweiten Teil haben und ich an vielen Stellen "not amused" war. Die Defizite erstrecken sich von schlechter Schreibe über grauenhafte Übersetzung bis zu unansehnlichen Zeichnungen. Aber genug des vorzeitigen Kritik.
Teil 1 endete mit der Zerstörung Kryptons. Die erste Szene zeigt wie Lois Lane die schreckliche Nachricht im Daily Planet verbreitet. Dabei wird sie von ihrer Schwester Lucy, die als Superwoman für General Lane arbeitet, entführt. Hier kommen wir schon zu der schrecklichen Übersetzung. Auf der dritten Seite schreit Lucy ihre Schwester an nicht den Namen ihres "Papis" in den Mund zu nehmen. In diesem Kontext ist das Wort "Papi" einfach lächerlich. Auch wenn ich das Original nicht kenne, kann ich mir nicht vorstellen, dass der Autor diese kindhafte Bezeichnung des Vaters beabsichtigt hatte. Auch im Deutschen wäre ein "Dads Namen" oder ein einfaches "Vaters Namen" absolut legitim und würde die Situation um einiges ernster nehmen. Vielleicht ist es ein wenig pingelig die Szene wegen eines einzigen Wortes so zu kritisieren, doch gerade bei einem Comic muss jeder Satz und jedes Wort seine Berechtigung und seinen Sinn haben, um der Geschichte zu dienen und entsprechend das zu transportieren was sich der Autor gedacht hatte.
Es folgt ein Schwenk zu den Trümmern Kryptons, in denen Superman die vor Wut rasende Supergirl verfolgt. Unterhalb der Oberfläche des Mondes Callisto kann Superman Supergirl endlich zur Rede stellen. Obwohl die allgemeine Gefühlslage von Kara klar ist, wird es nicht adäquat dargestellt. Unwissend hatte sie den Selbstmordattentäter Reacton nach New Krypton gebracht und somit den Untergang des neuen Planeten besiegelt. Ich kann mir einfach nicht helfen, doch sind die Zeichnungen für eine extrem emotionale Szene nicht düster genug, teilweise extrem "cheesy" und zu zweidimensional. Das Bild unten, das ich rausgesucht habe, verdeutlicht meine Kritikpunkte. Doch das Schlimmste ist, dass Eduardo Pansica sehr wohl in der Lage ist gute Zeichnungen abzuliefern, wie das rechte Bild von Kara beweist.
Auf der Erde macht sich die Gruppe um den Guardian derweil bereit den Mount Rushmore zu stürmen um die Nichte von Steel zu befreien, die weitere Informationen über General Lanes Pläne hat. In der Operationsbasis von Projekt 7734 folgen unkluge und plakativ dumme Zeilen von General Lane, die man nur in einem B-Movie dem Bösewicht in den Mund legen würde. Bei solch uninspirierten, ich muss es leider sagen, Scheiß, möchte man einfach die Seite rausreißen und aus dem Comic entfernen. Hier hatte der Autor einfach keine Ideen mehr und wusste sich nicht anders zu helfen als in der großen Kiste mit der Aufschrift "Sprüche von wirklich bösen Typen" zu wühlen. Die folgende lange und letzte Szene für die zweite Ausgabe ist doch die Interessanteste. Die kryptonische Armee hat die Mars-Basis der Menschen erreicht und es wird ein blutiger Kampf zwischen den Parteien geführt. Hier ist der cineastische Aufbau der Panels auf drei verschiedene Standorte, Schlachtfeld, Kommandozentrale von Zod und dem Mount Rushmore gut eingesetzt um die Gleichzeitigkeit der Geschehnisse zu verdeutlichen. Kal-El und Kara sind inmitten der Schlacht und versuchen die Verluste auf beiden Seiten so niedrig wie möglich zu halten und kämpfen nicht-letal gegen beide Parteien.
Währenddessen wird eine zweite Angriffsstreitmacht der Kryptonier zur Erde entsandt um die Abwesenheit von Superman auszunutzen. Doch General Lane hat weitsichtig vorgesorgt und durch die Erpressung von Lex Luthor eine ultimative Waffe gegen die Kryptonier bauen lassen. Luthor schießt eine Rakete in die Sonne, die sie in eine ältere rote Sonne verwandelt und den angreifenden Kryptoniern die Kräfte nimmt. Die Rakete wurde aus der Technik der Zeitbecken und der Technologie des Kadaver des falschen Gott Rao zusammengebaut. Die zweite Ausgabe endet mit einer seitenfüllenden Darstellung von Superman und Kara im Weltraum, die kurz vor dem Ersticken sind.
Im dritten Teil geht es am Mount Rushmore weiter. Dort hat die kleine Gruppe aus Superhelden Natasha befreit und sie laden die Daten ins Internet hoch um die Machenschaften von General Lane der Welt offenzulegen. Zu diesem Zeitpunkt hat Flamebird eine Vision der aktuellen Geschehnisse am Mars und erkennt die tödliche Lage in der sich die Kryptonier befinden. Nightwing und Flamebird machen sich auf um die Sonne wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zu verwandeln. Dabei wird Chris, von dem Metawesen Nightwing zurückgehalten und in die Phantomzone gezogen. Alleine fliegt nun Flamebird in die modifizierten Überreste von Rao und opfert sich um die Kryptonier zu retten. Diese fünf Seiten sind wirklich sehenswert und toll coloriert. Die Sequenz in der Thara Rao zerstört ist gut abgestimmt und funktioniert tadellos. Wirklich schön ist es, dass man sich den Platz genommen hat um das Ergebnis, die gelbe Sonne, fast seitenfüllend darzustellen. Es folgt der Schwenk zu Superman und Supergirl, die inmitten der kryptonischen Angriffsstreitmacht ihre Kräfte wiedererlangen und feststellen müssen, dass alle Anderen um sie herum tot sind. Offensichtlich haben die schon lange entwickelten Kräfte von Kal-El und Kara ihnen das Leben gerettet. Zu diesem Zeitpunkt machen sich die letzten Überlebenden von Zods Armee auf den Weg zur Erde. Dort entbrennen weltweit blutige Kämpfe, die viele Opfer auf beiden Seiten fordern. Die Szene ist durch eine panelweise Betrachtung der einzelnen Schlachtfelder,gut umgesetzt. Es unterstützt den epischen Ansatz der Geschichte und bindet viele verschiedene Aspekte (Schauplätz und Charaktere) des DC-Universums ein. Es endet mit der Auseinandersetzung zwischen Kara und Ursa vor dem Weißen Haus. Hier haben wir auch das coolste Panel von Supergirl. Die gleiche ernste und gekonnte Darstellung von ihr hätte ich mir über die komplette Miniserie gewünscht.
Ab jetzt folgen immer mehr tolle Panels. Auf der nächsten
Seite sieht man von unten eine Streitmacht von Kryptoniern. Ihre Silhouetten
erzeugen ein Gefühl von unbestimmter Gefahr, ähnlich einer
Bomberstreitmacht im zweiten Weltkrieg,
der man hilflos ausgeliefert ist. Es erinnerte mich direkt an "Goodbye
Blue Sky" von Pink Floyd mit der Prologzeile: "Look mummy, there's an
aeroplane up in the sky".
Wir kommen nun zur letzten Ausgabe von "War of the
Supermen" und dem Finale. In diesem Teil sind alle Zeichner die bisher an
der Miniserie gearbeitet haben zusammen beteiligt und obwohl es doch ein
gewisses Durcheinander gibt, wirkt es doch homogen. Besonders gut gefallen mir
hier auch wieder die Zeichnungen von Barrows.
Auf der Erde spitz sich die Schlacht weiter zu und es werden
keine Gefangenen gemacht. In Metropolis treffen Superman und Zod aufeinander
und selbst ganze Kriegsschiffe werden als Wurfgeschosse verwendet. Das ganzseitige Eingangspanel zur Ausgabe
zeigt wie Superman von mehreren Kryptoniern und Zod bearbeitet wird. Barrows
zeichnet wieder seine verschatteten Gesichter und er spannt dadurch einen
visuellen Bogen zur Ausgabe 0. Zods Zeile "Jeder Mensch hat grosses Leid
verdient ... und wird leiden." beschreibt genau das, was passiert wenn
Superman hier versagt. Die Einstellung von Zod macht ihn zu einem wunderbaren
und auch zum skrupellosesten Gegner von Superman. Selbst ein Luthor würde die
Menschheit nicht so schwer beuteln, nur um sich endlich an Superman zu rächen.
Was bei Lex Luthor das Beherrschen ist, ist für Zod das Auslöschen. Vor dem
weißen Haus kommt Superboy, Krypto, der Guardian und Steel Kara zur Hilfe.
Gemeinsam schaffen sie es Ursa gefangen zu nehmen und machen sich auf, den
anderen kryptonischen Soldaten das Handwerk zu legen. Mit Hilfe des
Phantomzonen-Projektors schaffen sie es auch den übermächtigen Non, der gerade
die Justice League auseinander nimmt, in die Phantomzone zu verbannen, nur um
kurz darauf die Basis von General Lane, tief unter dem Pentagon, zu stürmen.
Dort liefern sich Lois und ihr Vater eine hitzige Debatte über die Handlungen
von General Lane. Es wird klar, dass die beiden Generäle in dieser Serie, die gleichen
Grundeinstellungen haben: Töten zum Überleben. Eine Koexistenz wird kategorisch
ausgeschlossen. Sam Lane ist der menschliche Gegenentwurf zu Zod.
Die Gruppe um Supergirl zerschlägt die Meta-Agenten des
Human-Defence-Corps in deren Geheimstützpunkt. Kara kann sich nun endlich
General Lane vornehmen und Lois versucht sie davon abzuhalten ihn zu töten.
Währenddessen wird Superman von einigen Kryptoniern überwältigt und Zod will
sich nun endlich an Kal-El rächen. Doch ehe Zod ihm ein Kryptonitmesser in
die Brust stechen kann, erscheinen Superboy und Krypto mit dem
Phantomzonen-Projektor. Im folgenden Kampf richtet Superman den Projektor auf
sich und Zod um ihn in die Phantomzone zu verbannen und ihn dort für alle
Zeiten zu bewachen. Doch Chris, verbunden mit der Macht von Nightwing, kann
Superman wieder zurück auf die Erde schicken und versiegelt die Phantomzone. Zur gleichen Zeit schafft es Lois Supergirl zu überzeugen, Sam Lane nicht zu töten. Doch wählt er den Freitod und entzieht sich der Justiz.
Hier endet der "War of the Supermen". Lois Lane schreibt eine Zusammenfassung der Geschehnisse und kommt auch auf den Punkt der Koexistenz und die Angst vor Veränderung und dem Unbekannten. Es lässt sich leicht auf die Einwanderung in die 1. Welt beziehen und verdeutlicht die Verlustängste, unter anderem auch Kontrollverlust, denen wir unterliegen. "War of the Supermen" war ein guter Abschluss für die "New Krypton" Geschichte. Es hatte den Impact den man von solch einer Story erwartet und die Verluste waren einem Krieg entsprechend. Es wurde ein klarer Schnitt gemacht und man kann sich einer neuen Storyline zuwenden. Auch wenn stellenweise die Motive und Handlungsweisen der verschiedenen Charaktere nicht verständlich bzw. albern waren, kann das Gesamtbild doch einen solide Unterhaltung bieten und die starke Arbeit von Barrows hebt den Comic wieder deutlich nach Oben. Für Superman-Fans kann ich sagen, dass sich ein Lesen lohnt und für alle Anderen empfehle ich es sich mal auszuleihen.
Dienstag, 12. Juni 2012
Superman: Der Krieg der Supermen Teil 1
Hallo Comicfreunde,
heute habe ich für euch einen Beitrag über den Superman Sonderband 47: Superman: Der Krieg der Supermen erschienen bei Panini im Dezember 2011. Normalerweise lese ich die englischen TPBs, doch diesen habe ich auf der Intercomic in Köln günstig erstanden und weil er die gleichen Ausgaben enthält wie das US TPB habe ich zugegriffen. Ich möchte darauf hinweisen, dass dies kein spoilerfreier Eintrag ist! Wenn ihr die Geschichte also noch lesen wollt, solltet ihr diesen Eintrag erstmal beiseite schieben.
"Der Krieg der Supermen". Dies hört sich doch schon sehr vielversprechend an. Unter solch einem Titel stelle ich mir einen weitreichenden, epischen Kampf vor, der die Welt zum erzittern bringt und unzählige Opfer fordert. Welten werden verwüstet und unter den Fäusten von übermächtigen Wesen zu Staub zermalmen. In diesem Fall haben wir nicht nur Superman als ein solches Wesen, sondern viele, viele tausende Kryptonier, die im Zuge der "New Krypton" Geschichte befreit wurden aus den Fängen von Brainiac.Wenn man die New Krypton Geschichte noch nicht gelesen hat (oder noch nicht vollständig, so wie ich), kann man sich diesen Band trotzdem zu Gemüte führen. Er liefert mit seinem ersten Teil "Superman: War of the Supermen 0" eine gute Einleitung in die aktuellen Geschehnisse und ist zudem einfach toll von Eddy Barrows gezeichnet . Doch dazu später mehr. Das Trade fasst folgende original Ausgaben zusammen: Superman: War of the Supermen 0 bis 4, wobei Ausgabe 0 am "Free Comic Book Day" im Juni 2010 erhältlich war, und Superman 700. Die eigentliche Story spielt sich zwischen in "War of the Supermen" 1-4 ab. Teil 0 enthält den Prolog und eine kurze Zusammenfassung der "New Krypton" Story und Superman 700 ist eine Art Epilog, der zwar ein netter Zusatz ist, aber mich keineswegs umgehauen hat.
Kommen wir also zu Teil 0. Zuerst ist mir der grimmige Zeichenstil von Eddy Barrows ins Auge gesprungen. Er schafft es mit seinen verschatteten Gesichtern eine düstere Stimmung zu erzeugen und entsprechend der Handlung die Wut, Häme und Spannung auf die Charaktere zu projizieren. Bemerkenswert umgesetzt sind auch die Kleidungsstile der Kryptonier nach Vorbild der „Man of Steel“ Serie von John Byrne. Dies erzeugt, natürlich auch schon in der „New Krypton“ Geschichte, zu einem homogenen, generationsübergreifenden und glaubwürdigen großen Ganzen. Die Darstellung der drei Hauptgegner Supermans, Zod, Non und Ursa sind bis auf die Letztgenannte sehr gut gelungen. Ursa ist nach meinem Geschmack zu wahnsinnig statt sadistisch geformt und wird dadurch auf eine messerschwingende Irre reduziert.
Die Handlung setzt ein mit dem gewaltsamen Eindringen von Superman
in die Kommandozentrale von General Zod auf New Krypton. Superman stellt Zod zu
Rede weil er der Erde den Krieg erklärt hat. Es entflammt ein Wort und
Faustkampf indem Superman durch die vereinten Kräfte von Non und Ursa am Boden
gehalten wird und Zod, in feinster Superschurkenmanier, Superman eröffnet, dass
seine treue kryptonische Armee in diesem Augenblick Kurs auf die Erde genommen
haben. Dies wird durch eine imposante Doppelseite, auf der tausende
kryptonische Soldaten und Raumschiffe auf die Erde zufliegen, in Szene gesetzt.
Ab hier folgt eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse von Lois Lane. Sie
fängt an bei der Ankunft Supermans auf der Erde, geht über Braniac und die
Flaschenstadt Kandor bis zum jetzigen Zeitpunkt. Die Ausgabe schließt mit dem
Auftritt, des totgeglaubten Jimmy Olsen, der weitere dunkle Geheimnisse über
General Lane ausspioniert hat. Allgemein ist die Ausgabe, wie es sich für ein „Free Comic Book“
gehört, Werbung. Sie fixt den Leser an sich mit der „New Krypton“ Geschichte zu
befassen sowie die kommenden Ausgaben der „War of the Supermen“ Story zu
kaufen. Die Besetzung mit Barrows ist für diesen Job gut gewählt und überzeugt
mit den Charakterdetails.
heute habe ich für euch einen Beitrag über den Superman Sonderband 47: Superman: Der Krieg der Supermen erschienen bei Panini im Dezember 2011. Normalerweise lese ich die englischen TPBs, doch diesen habe ich auf der Intercomic in Köln günstig erstanden und weil er die gleichen Ausgaben enthält wie das US TPB habe ich zugegriffen. Ich möchte darauf hinweisen, dass dies kein spoilerfreier Eintrag ist! Wenn ihr die Geschichte also noch lesen wollt, solltet ihr diesen Eintrag erstmal beiseite schieben."Der Krieg der Supermen". Dies hört sich doch schon sehr vielversprechend an. Unter solch einem Titel stelle ich mir einen weitreichenden, epischen Kampf vor, der die Welt zum erzittern bringt und unzählige Opfer fordert. Welten werden verwüstet und unter den Fäusten von übermächtigen Wesen zu Staub zermalmen. In diesem Fall haben wir nicht nur Superman als ein solches Wesen, sondern viele, viele tausende Kryptonier, die im Zuge der "New Krypton" Geschichte befreit wurden aus den Fängen von Brainiac.Wenn man die New Krypton Geschichte noch nicht gelesen hat (oder noch nicht vollständig, so wie ich), kann man sich diesen Band trotzdem zu Gemüte führen. Er liefert mit seinem ersten Teil "Superman: War of the Supermen 0" eine gute Einleitung in die aktuellen Geschehnisse und ist zudem einfach toll von Eddy Barrows gezeichnet . Doch dazu später mehr. Das Trade fasst folgende original Ausgaben zusammen: Superman: War of the Supermen 0 bis 4, wobei Ausgabe 0 am "Free Comic Book Day" im Juni 2010 erhältlich war, und Superman 700. Die eigentliche Story spielt sich zwischen in "War of the Supermen" 1-4 ab. Teil 0 enthält den Prolog und eine kurze Zusammenfassung der "New Krypton" Story und Superman 700 ist eine Art Epilog, der zwar ein netter Zusatz ist, aber mich keineswegs umgehauen hat.
Kommen wir also zu Teil 0. Zuerst ist mir der grimmige Zeichenstil von Eddy Barrows ins Auge gesprungen. Er schafft es mit seinen verschatteten Gesichtern eine düstere Stimmung zu erzeugen und entsprechend der Handlung die Wut, Häme und Spannung auf die Charaktere zu projizieren. Bemerkenswert umgesetzt sind auch die Kleidungsstile der Kryptonier nach Vorbild der „Man of Steel“ Serie von John Byrne. Dies erzeugt, natürlich auch schon in der „New Krypton“ Geschichte, zu einem homogenen, generationsübergreifenden und glaubwürdigen großen Ganzen. Die Darstellung der drei Hauptgegner Supermans, Zod, Non und Ursa sind bis auf die Letztgenannte sehr gut gelungen. Ursa ist nach meinem Geschmack zu wahnsinnig statt sadistisch geformt und wird dadurch auf eine messerschwingende Irre reduziert.
„War of the Supermen 1“ setzt direkt an Teil 0 an und hält einen
dicken „Klopper“ bereit. Den Bleistift hatte Jamal Igle in der Hand und dabei
hat er auch eine solide Arbeit abgeliefert. Sein Stil ist zwar nicht mein Ding
aber im Angesicht einer separaten Geschichte außerhalb der Supermanreihe ist
das Jammern auf hohem Niveau. Was mir gut gefallen hat war die Darstellung von
Karas Mutter Alura. Igle schafft es die Strenge, Würde und Entschlossenheit von
ihr zu fassen und sie verkörpert damit anstandslos das kryptonische
Staatsoberhaupt. Hier stelle ich wiedermal die Frage: wieso zeichnet ein Zeichner
nicht eine Storyline komplett? Es erzeugt eine viel höhere Konsistenz der Story
wenn ein gleichbleibender Stil das Geschehen darstellt und hält die Leser viel
eher im Bann. „Blackest Night“, „All-Star Superman“ und „Batman: Hush“ sollten
doch DC gezeigt haben wie eine gute Story in einem festen Team aufblüht.
Gegenbeispiel ist Batman&Robin von Grant Morrison. Obwohl es gut
geschrieben ist und Quietly eine fabelhaften Job macht, wird er innerhalb des
TPBs einfach abgelöst. Dieses Buch hinterließ am Ende einen faden Nachgeschmack,
wo es doch viel mehr hätte sein können.
Nachdem Zod Superman von seiner Invasionsarmee berichtet hat,
befreit sich dieser und will der Erde zur Hilfe eilen. Zod, Non und Ursa folgen
Kal-El und es folgt ein stummer Kampf im Weltall. Parallel dazu stellt Kara
ihre Mutter zur Rede. Diese ist gerade dabei den gefangen genommenen Reactron,
einer der Meta-Agenten von General Lane, zu verhören und zu foltern. Es folgt
eine Diskussion über die Methoden und die Mittel mit denen man sein
Land/Planeten schützen darf. Diese offensichtliche und plumpe
Auseinandersetzung mit diesem Thema ist unkreativ und langweilig geschrieben. Die
Analogien von Soldat, Regierung und Terrorismus zum Comic sind viel zu klar und
man hat sich keine Mühe gegeben das Thema ernsthaft zu durchleuchten. Bei
dieser kontroversen Diskussion, die weltweit geführt wird, hätte ich eine
subtile Einbindung des Für und Wider der Folter erwartet.
Doch so schnell die Diskussion aufkam, so schnell wurde sie von
weit extremeren Ereignissen unterbrochen. Reactron wurde in eine gigantische
unbestimmte Bombe verwandelt und explodiert in New Krypton. Alura rettet ihre
Tochter, indem sie sie in eine strahlendichte Kammer gegen ihren Willen
einschließt. New Krypton explodiert wie die ursprüngliche Heimat von Superman
und reist abertausende Kryptonier in den Tod. Die Darstellung ohne Text lässt
den Moment besonders gut wirken und verdeutlicht das Ungeheuerliche das soeben
geschehen ist. Die Sequenz hingegen funktioniert nicht perfekt. Sie stellt in
ihren Einzelbildern nicht gekonnt die Ausbreitung der Explosion dar, die einen
kompletten Planeten zerfetzt. Hier hätte man kleinteiliger und langsamer
vorgehen müssen um die Tragweite dieser Katastrophe epischer zu gestalten.
Darauf folgt ein Schwenk auf die Erde. Dort enthüllt Jimmy Olsen
und Lois Lane dem Guardian, Steel, Nightwing und Flamebird, Superboy und Krypto
was General Lane plant: die Zerstörung New Kryptons. Dies wird belauscht von
Superwoman, einem weiteren Meta-Agent von General Lane.
Dort wo vorher New Krypton war erstreckt sich nun ein riesiges
Trümmerfeld indem Superman nach Überlebenden sucht. Doch findet er nur Kara,
die in der Strahlenschutzkammer überlebt hatte. Sie trauern stumm in den
Überresten von Krypton, doch die Wut übermannt Kara, die mit der versengten
kryptonischen Flagge auf die Erde zurast. „War of the Supermen 1“ endet mit
einem Monolog von Zod, der die Zerstörung Kryptons zu seinem Instrument macht
um seine Armee vollends auf den Krieg einzuschwören.
Hier werde ich nun den ersten Teil zu „War of the Supermen“
beendet. Zusammenfassend kann man sagen, dass es bisher durchwachsen war. Es
gab gute Augenblicke, wie die Einführung in die Geschichte und weniger gute wie
die Folterdiskussion. Graphisch wurden keine groben Schnitzer gemacht aber eine
durchgehende Begeisterung blieb auch aus. In Kürze werde ich dann den nächsten
Teil zu „War of the Supermen“ unter die Lupe nehmen in dem wir dann Nr.2 und
Nr.3 der Miniserie betrachten.
Wie sind eure Meinungen zu den bisher besprochenen Ausgaben? Habt
ihr zusätzliche Punkte, die nennenswert sind oder die euch begeistert oder angeödet
haben? War es das was ihr erwartet habt? Ich freue mich auf eure Kommentare.
Gruß Andy
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